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Revolution Bildung

Eine Kampagne der IG Metall Jugend!

Seit den ersten Schlagzeilen der  PISA-Studien der OECD ist es nun offiziell, dass Deutschland im Leistungsvergleich mit anderen Ländern nicht auf der oberen Rangliste aufgestellt ist. Die politischen Diskussionen sind gleichermaßen breit gefächert wie das Thema Bildung. Immer wieder ist die Rede davon, für die Bildung mehr zu tun; in der Realität geschieht jedoch nicht viel.

Es ist Zeit für eine Revolution!

Für die Gewerkschaften hat Bildung einen hohen Stellenwert. Sie setzten sich für den Abbau von Bildungsarmut, für Chancengleichheit und mehr soziale Durchlässigkeit ein. Niemand soll aufgrund der sozialen Herkunft von Bildung ausgeschlossen werden. Allgemeine und berufliche Bildung sind im Verständnis der IG Metall gleichwertig. Deshalb legen sie Wert auf die Umsetzung des Deutschen Qualifikationsrahmen, in dem z. B. Bachelor-Abschlüsse und Fortbildungsberufe auf eine Stufe gestellt werden.

Bildungspolitik ist Gesellschaftspolitik. Deshalb steht sie im Zentrum der gewerkschaftlichen Mobilisierung. Deshalb ist auch jeder einzelne Bürger dazu verpflichtet mitzuwirken. Durch den Druck der Gesellschaft bleibt den Politikern nichts anderes übrig, als mehr für die Bildung zu investieren. Gute Bildung ist Bestandteil einer gerechten Gesellschaft.

Die vier Dimension der Kampagne:

Handlungsfelder:
Um die Bildung zu bearbeiten, ist eine klare Abgrenzung aller Dimensionen Voraussetzung.

1 .Qualität:
Schlecht ausgestattete Ausbildungsbetriebe, überlastete und unzureichend qualifizierte Lehrer, Dozenten und Ausbildungspersonal. Das Bildungssystem in Deutschland weist zahlreiche Misstände auf. Die soziale Herkunft bestimmt hierzulande maßgeblich den Bildungserfolg.

2. Zeit:
Ein Ziel der Verkürzung der Schulzeit durch das G8 (achtjähriges Gymnasium) war die Bildung zu Beschleunigen und die Jugendlichen auf den Arbeitsmarkt schneller vorzubereiten.

3. Geld:
Die Bildungsausgaben liegen in Deutschland nach internationalen OECD-Kriterien immer noch deutlich unter dem Schnitt der anderen Industrienationen. Damit lag Deutschland auf Platz 30 unter 36 Industrienationen.

4. Zugang:
In kaum einem anderen Industriestaat entscheidet die sozioökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in Deutschland. Hinzu haben es Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund noch schlechter.

Bildungsherkunft entscheidet in Deutschland stärker als in nahezu allen anderen Ländern über Bildungszukunft und berufliche Entwicklung.Von den Nicht-Akademiker-Kindern werden im Vergleich zu den Akademiker-Kindern nur 20% Akademiker.

Kampagnen:

  • Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
  • Bundesweiter Bildungsstreik
  • Auftaktveranstaltung in Frankfurt am Main

An alle Studenten, Schüler,Eltern,Beschäftigte und Auszubildende:

Bildung betrifft Euch alle! Durch Eure Unterstützung können wir gemeinsam etwas bewirken und den Stand unserer Bildung verbessern.

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