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		<title>IG Metall Jugend Bayern / RSS-Feed</title>
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		<description>IG Metall Jugend Bayern - RSS-Feed (c) IG Metall Bayern</description>
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			<title>IG Metall Jugend Bayern / RSS-Feed</title>
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			<description>IG Metall Jugend Bayern - RSS-Feed (c) IG Metall Bayern</description>
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			<title>Gespräche in Baden-Württemberg gehen weiter</title>
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			<description>In Sindelfingen nehmen am Freitag Südwestmetall und die IG Metall Baden-Württemberg ihre am Mittwoch unterbrochene 5. Tarifverhandlung wieder auf - die letzte Chance, noch auf friedlichem Wege eine Lösung zu finden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Federführend bei der Verhandlung ist wie schon zuvor der Bezirk Baden-Württemberg, auf beiden Seiten sind jedoch Entscheidungsträger aus den anderen Bezirken und der Bundesebene durch ständigen Kontakt eingebunden.</p>
<p class="bodytext">Trotz einiger Annäherungen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch warnte Baden-Württembergs IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann vor einem nach wie vor möglichen Scheitern der Gespräche: &quot;Trotz der Annäherung im Grundsatz kann ich nur davor warnen, den Tarifkonflikt bereits als beigelegt zu betrachten. Erst wenn alle drei Themen geregelt sind, ist der Tarifabschluss 2012 in trockenen Tüchern.&quot;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tarifverhandlung im Südwesten unterbrochen</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2209</link>
			<description>In ihrer fünften Verhandlungsrunde haben IG Metall und Arbeitgeberverband am frühen Mittwoch Morgen bei den Themen Übernahme und Leiharbeit erste Fortschritte erzielt. Dennoch ist eine friedliche Lösung nach wie vor ungewiss - in wichtigen Punkten steht  eine Einigung weiter aus.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wie die IG Metall Baden-Württemberg am Mittwoch Morgen <a href="http://www.bw.igm.de/wir/presse/meldung.html?id=52024" title="IG Metall BaWü" target="_blank" class="external-link-new-window" >informierte</a>, wurden die Gespräche nach einem rund 20-stündigen Marathon unterbrochen und sollen am Freitag (18. Mai) um 10 Uhr wieder in Sindelfingen fortgesetzt werden. Baden-Württembergs IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann betonte, es bestehe weiterhin die Gefahr eines Scheiterns der Verhandlungen.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Automobilkonferenz im Juli</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2208</link>
			<description>Wenngleich die Tarifrunde derzeit alles zu überlagern scheint, bleiben auch andere Themen wichtig - zum Beispiel die Entwicklung der Automobilindustrie. Die IG Metall Bayern organisiert dazu auch in diesem Jahr wieder ihre erfolgreiche Automobilkonferenz.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die <span style="COLOR: #cc3300">Fachkonferenz der IG Metall Bayern für Betriebsrätinnen und Betriebsräte der Auto- und </span>Zulieferindustrie, so die offizielle Bezeichnung, steht in diesem Jahr unter der Überschrift &quot;Technische Umbrüche und Verschiebungen auf dem Auto-Weltmarkt: Die Folgen für Bayerns Auto- und Zulieferindustrie und für die Arbeitsplätze&quot;. Sie findet von Dienstag, 17. Juli, bis Mittwoch, 18. Juli 2012, in Regensburg statt.</p>
<p class="bodytext">Nach der Krise 2008/09 fahren die bayerischen PKW- und LKW-Hersteller weltweit Erfolge und Rekordgewinne ein und setzen weiter auf Wachstum. Auch viele Zulieferer profitieren. Gleichzeitig verschieben sich aber im globalem Maßstab die Gewichte auf dem Automarkt: Die Märkte der automobilen Kernländer Europas stagnieren oder brechen ein. Europas Volumenhersteller stecken teilweise in der Krise - mit Folgen auch für die Zulieferer. Die Wachstumsdynamik verlagert sich zunehmend auf die sog. BRIC-Staaten und andere Schwellenländer. Gleichzeitig stehen Hersteller und Zulieferer vor enormen technischen und finanziellen Herausforderungen, die Umstellung auf alternative Antriebssysteme zu meistern.</p>
<p class="bodytext">Die Automobilkonferenz 2012 der IG Metall Bayern stellt diese Themen und ihre Konsequenzen für die Branche und die Arbeitsplätze in Bayern und damit für das Handeln der Interessenvertretungen in den Mittelpunkt. Außerdem wird sie eine erste Bestandsaufnahme der Ergebnisse der Nationalen Plattform Elektromobilität sowie der Initative Elektromobilität Bayern vornehmen, die im letzten Jahr gemeinsam von der Bayerischen Staatsregierung, der Industrie und der IG Metall Bayern ins Leben gerufen wurde.</p>
<hr />
<p class="bodytext">Anmeldungen für die Veranstaltung nach §37,6 BetrVG nehmen die IG Metall-Verwaltungsstellen entgegen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die derzeitige Programmplanung enthält die Datei Automobilkonf-Ablauf.pdf, die Sie über untenstehenden Link herunterladen können.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:11:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.igmetall-jugend-bayern.de/uploads/media/Automobilkonf-Ablauf.pdf" length ="44196" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Sie rollt und rollt ...</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2201</link>
			<description>... die Warnstreikwelle in Bayern. Am Donnerstag waren über 30.000 Beschäftigte von Augsburg bis Wörth auf der Straße. Und da sich die Arbeitgebervertreter des vbm bei der 4. Verhandlung in Fürstenfeldbruck keinen Millimeter bewegten, geht es heute weiter!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Um möglichst viele Eindrücke von den Warnstreiks zu vermitteln, gibt es ab sofort eine <a href="http://www.igmetall-bayern.de/?id=30" target="_top" >» Fotogalerie auf einer Extra-Seite</a>.</p>
<p class="bodytext">Außerdem veröffentlichen wir zahlreiche Videos auf unserem <a href="http://www.youtube.com/user/IGMetallBayern" title="IG Metall Bayern / YouTube" target="_blank" class="external-link-new-window" >» YouTube-Kanal</a></p>
<p class="bodytext">und <a href="http://www.facebook.com/IGMetallBayern" title="IG Metall Bayern / Facebook" target="_blank" class="external-link-new-window" >» unserer Facebook-Seite</a>.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="color: rgb(204, 0, 0); " class="align-center"><b>Vielen Dank an alle, die uns mit Material beliefern und natürlich alle Mitwirkenden bei den Aktionen!</b></p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>750 Euro für ein Grundrecht</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2196</link>
			<description>Es ist alarmierend und weit mehr als nur eine Randnotiz der laufenden Tarifrunde: Der Füssener Automobilzulieferer PMG versucht seinen Beschäftigten die Ausübung ihres Grundrechtes auf Teilnahme an den Arbeitskampfmaßnahmen abzukaufen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Angriff auf Rechtsgrundlagen ...</p>
<p class="bodytext">Das Streikrecht in Deutschland ergibt sich aus der Koalitions- und Vereinsfreiheit, die im Grundgesetz (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_9.html" title="Art. 9 GG" target="_blank" class="external-link-new-window" >Artikel 9, Absatz 3</a>) verankert ist. Bei <a href="http://www.pmgsinter.com/group_fuessen.htm" title="PMG" target="_blank" class="external-link-new-window" >PMG</a>, wo nach dem Austritt aus dem Arbeitgeberverband Ende April der Druck auf Beschäftigte und Betriebsrat generell zunimmt, scheint man dieses Recht allerdings mehr als eigenwillig auszulegen.</p>
<p class="bodytext">... für eine Handvoll Euro</p>
<p class="bodytext">&quot;Uns liegt ein Schreiben des Geschäftsführers an die Beschäftigten vor, in welchem diese aufgefordert werden, sich in diesem Jahr an keiner Arbeitskampfmaßnahme zu beteiligen&quot;, erklärt Dietmar Jansen, 1. Bevollmächtigter der zuständigen IG Metall Kempten. Als Gegenleistung wird eine Prämie von 750 Euro angeboten - ein ungeheuerlicher Vorgang, der am Prinzip der Unveräußerlichkeit von Grundrechten rüttelt.</p>
<p class="bodytext">Arbeitsbedingungen im Visier der Geschäftsführung</p>
<p class="bodytext">Jansen erläutert die aktuelle Lage bei PMG: &quot;Die Geschäftsführung plant, das tarifvertraglich gesicherte Leistungsentgelt zu streichen. Im Gegenzug bietet sie eine unsichere erfolgsabhängige Prämie an. Wir haben angeboten, nach der Tarifrunde in Gespräche über tarifliche Möglichkeiten beim Leistungsentgelt einzutreten, jedoch war das anscheinend nicht genug.&quot; Der Austritt aus dem Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (vbm) bestärkt die Auffassung, dass das Unternehmen derzeit einen Frontalangriff auf die Arbeitsbedingungen durchführt, so Jansen: &quot;Nicht nur, dass zukünftige Tarifabschlüsse keine Anwendung mehr finden, auch die bestehende Tarifverträge werden in Frage gestellt und das meist so, dass Kürzungen bei Entgelt oder Arbeitszeitverlängerung ohne Entgeltausgleich anstehen.&quot;</p>
<p class="bodytext">Druck auf die Interessenvertretung</p>
<p class="bodytext">Flankiert wird das Ganze durch wachsenden Druck auf die Interessenvertretung. Die Geschäftsführung von PMG hat eine aus Sicht der IG Metall völlig unbegründete Klage gegen den Betriebratsvorsitzenden erhoben; in zahlreichen E-Mails und Schreiben weist sie den Betriebsrat regelmäßig auf angebliches Fehlverhalten hin und droht vorab mit rechtlichen Konsequenzen. Aus Sicht Jansens hat das Vorgehen System:&nbsp;&quot;Es wird dazu genutzt, den Betriebsrat und die Belegschaft weiter zu verunsichern. Hier soll die Interessensvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Betrieb systematisch außer Kraft gesetzt werden.&quot;</p>
<p class="bodytext">Vollends unverständlich wird der Konfrontationskurs der Geschäftsführung angesichts der Tatsache, dass Belegschaft und IG Metall seit Jahren im Rahmen von Sanierungstarifverträgen wirtschaftliche Zugeständnisse an das Unternehmen hinnehmen, um die Arbeitsplätze zu sichern. Jansen fasst zusammen: &quot;Das ist nun der Dank für den Einsatz der vergangenen Jahre. Wir werden gemeinsam mit unseren Mitgliedern und dem Betriebsrat alles tun um vernünftige Arbeitsbedingungen sowie die Tarifverträge zu erhalten.&quot;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fast 8.000 Streikende am frühen Nachmittag</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2194</link>
			<description>Am Dienstag legten die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bayern wieder ordentlich nach: Gegen 14 Uhr 30 haben sich bereits fast 8.000 an Warnstreikaktionen beteiligt. Einen der Schwerpunkte bildeten Jugendwarnstreiks in Aschaffenburg, Ingolstadt und Kempten, bei denen insgesamt rund 1.700 junge MetallerInnen demonstrierten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Aber auch sonst war im Freistaat wieder einiges los, nachdem am Montag die Aktivitäten bewusst in etwas kleinerem Rahmen gehalten worden waren. Von Ansbach bis Weißenburg führten Beschäftigte am Dienstag Warnstreiks durch, betroffen waren Unternehmen von Audi bis Zarges. In ähnlichem Umfang geht es am Mittwoch weiter.</p>
<p class="bodytext">Ein Höhepunkt wird zweifellos der Donnerstag. Zeitgleich zur vierten Verhandlung mit der Arbeitgeberseite soll ihren Vertretern im vbm nochmals drastisch gezeigt werden, dass sie ihr Angebot dringend verbessern müssen. Und ausweiten, denn eine Lösung am Verhandlungstisch gibt es nur im Paket für alle drei Forderungen - Entgelt, Leiharbeit und Übernahme!</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Warnstreiks ins Wochenende</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2189</link>
			<description>Am Freitag ließ es die IG Metall Bayern etwas ruhiger angehen, aber trotzdem war einiges los. Von der Nacht bis 14 Uhr beteiligten sich weit über 11.000 Beschäftigte aus 38 Betrieben an den Aktionen, einiges ist noch am Nachmittag geplant - zum Beispiel die vor dem Wochenende besonders beliebten &quot;Frühschluss&quot;-Aktionen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Solide Warnstreikbilanz</p>
<p class="bodytext">Aus Sicht der IG Metall jedenfalls haben sich die Beschäftigten das Wochenende redlich verdient: 76.370, so lautet die Beteiligtenbilanz der ersten Warnstreikwoche seit den ersten Null Uhr-Aktionen zum Ende der Friedenspflicht.</p>
<p class="bodytext">Am Anfang der kommenden Woche sind erst wieder etwas weniger Betriebe zum Warnstreik aufgerufen, bevor sich die Zahl der Aktionen dann stetig erhöht. Ein unvermeidbares &quot;Highlight&quot; wird der zehnte Mai sein - dann findet in Fürstenfeldbruck die nächste Verhandlung mit dem Arbeitgeberverband statt.</p>
<p class="bodytext">Bezirksleiter auf Jugend-Tour</p>
<p class="bodytext">Zuvor wird Bezirksleiter Jürgen Wechsler eine &quot;Jugend-Tour&quot; fortsetzen, die er am Freitag beim Aktionstag der Jugend in Schweinfurt begonnen hat. Vor über 400 Auszubildenden kritisiert er dort, dass in der Gesellschaft viel über die Probleme der Jugend geredet, aber wenig gegen sie unternommen wird. Mit Blick auf den vbm kündigte er daher an: &quot;Während andere eine ‚Löwen-Tour’ machen, fahre ich lieber zur Jugend und setze mich für die unbefristete Übernahme ein!&quot;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 14:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schon über 40.000 am Mittag</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2185</link>
			<description>Auch am zweiten Warnstreiktag in Bayern langen die Beschäftigten von Amberg bis Wackersdorf so richtig hin. Bis zum Mittag haben sich bereits mehr als 41.000 MetallerInnen beteiligt - und zahlreiche große Aktionen stehen noch bis in die Nacht hinein aus.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Breites Spektrum von Aktionen</p>
<p class="bodytext">Die Aktionen am Donnerstag reichen von kleineren Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen im betrieblichen Rahmen über verspätete Schichtbeginne, Frühschlusskationen und öffentliche Demonstrationszüge bis hin zu zentralen Großkundgebungen mit den Belegschaften mehrerer Betriebe.</p>
<p class="bodytext">Großkundgebungen in Nürnberg und Schweinfurt</p>
<p class="bodytext">In Schweinfurt versammelten sich am Vormittag weit über 5.000 Beschäftigte unter anderem von Schaeffler, SKF, SRAM, Bosch Rexroth und ZF auf der für solche Anlässe bereits bewährten Hahnenhügelbrücke. In Nürnberg sprach der bayerische IG Metall-Bezirksleiter vor rund 6.500 MetallerInnen unter anderem von mehreren Siemens-Betrieben, Conti Temic, Diehl, Federal Mogul, MAN und Bosch.</p>
<p class="bodytext">Am Nachmittag gehen die Warnstreikaktionen unvermindert weiter und reichen dann bis in die Nacht hinein. Die größte für die Nacht geplante Aktion ist bei Audi in Ingolstadt um Mitternacht angesetzt.</p>
<hr />
<p class="align-left">Videos von einzelnen Aktionen gibt's übrigens auf dem YouTube-Kanal der IG Metall Bayern:</p>
<p class="align-center"><a href="http://www.youtube.com/user/IGMetallBayern" target="_blank" >http://www.youtube.com/user/IGMetallBayern</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vom Tag der Arbeit in die Warnstreikphase</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2181</link>
			<description>Rund 95.000 Menschen zählte der DGB am 1. Mai bei über 120 Veranstaltungen in Bayern. Sie unterstützten die zentrale Forderung nach guter Arbeit mit gerechten Löhnen und sozialer Sicherheit in ganz Europa. Aus Sicht der IG Metall war das Hauptthema die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Mittwoch finden in 17 bayerischen Betrieben von AGCO bis ZF Friedrichshafen Warnstreiks statt, zu denen über 10.000 Beschäftigte aufgerufen sind.</p>
<p class="bodytext">Geht man nach der Beteiligung bei Bosch in München und Faurecia in Geiselhöring, die am Morgen den Anfang machten, entspricht die tatsächliche Beteiligung weitgehend diesen Erwartungen - so, wie es schon die Stimmung bei den Kundgebungen zum Tag der Arbeit erwarten ließen.</p>
<p class="bodytext">Bei Faurecia machte die gesamte Frühschicht von rund 200 Beschäftigten mit - sie versammelte sich vor dem Firmengelände und ging erst gar nicht durchs Werkstor. Bei MAN in München zogen rund 3.000 durch den Betrieb zu einer Kundgebung auf der Straße, bei Bosch Siemens Hausgeräte in Dillingen demonstrierten 950. Insgesamt lag die Beteiligung bis 14 Uhr 30 bayernweit bereits bei 7.000 Beschäftigten.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>1. Mai: Gute Arbeit für Europa</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2180</link>
			<description>Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert zum Tag der Arbeit 2012 unter dem Motto &quot;Gute Arbeit für Europa - gerechte Löhne und soziale Sicherheit&quot; einen Kurswechsel in Europa und eine neue Ordnung des Arbeitsmarktes. Allein in Bayern finden dazu mehr als 120 Kundgebungen und Veranstaltungen statt, wobei die laufende Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie für zusätzlichen Zulauf sorgen dürfte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im thematischen Mittelpunkt stehen allerdings Forderungen, der Krise in Europa mit gerechten Maßnahmen zu begegnen. Dabei steht besonders die Tendenz in der Kriti, wirtschaftliche Probleme auf die soziale Ebene zu verlagern: &quot;Aus der Finanzkrise ist eine soziale Krise geworden. Um die Banken zu retten, mussten die Staaten ihre Verschuldung drastisch erhöhen. Jetzt stehen sie selbst unter Druck und geben ihn an die Bevölkerung weiter&quot; - so fasst es der Aufruf des DGB zusammen.</p>
<p class="bodytext">Statt immer drastischerer Einschnitte fordern die Gewerkschaften daher Investitionen in qualitatives Wachstum und Beschäftigung statt der zunehmenden Sparwut. Obwohl Deutschland im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarn noch relativ gut dasteht, gilt es auch hier etliches Folgen zu bekämpfen - die Kehrseite seines Modells sind Lohndumping über prekäre Beschäftigung und eine sinkende Binnennachfrage.</p>
<p class="bodytext">Die DGB-Gewerkschaften setzen sich daher nicht nur am Tag der Arbeit für einen Kurswechsel in Deutschland und Europa ein. Die Forderungen:</p><ul><li>Stopp von Fiskalpakt und Schuldenbremse</li></ul><ul><li>ein europäischer Marshall-Plan für Wachstum und Beschäftigung</li></ul><ul><li>wirksame Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit</li></ul><ul><li>eine neue und gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt</li></ul><ul><li>einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro, gleichen Lohn für gleiche Arbeit in der Leiharbeit und Schluss mit der Zersplitterung der Beschäftigungsverhältnisse</li></ul><ul><li>für mehr Sicherheit im Alter: keine Beitragssenkungen, denn sie sind die Rentenkürzungen von morgen</li></ul><hr />
<p class="bodytext">Machen Sie mit - durch Teilnahme an einer von <a href="http://www.bayern.dgb.de/Aktionen/1._Mai_2012/Veranstaltungen_1._Mai_2012_in_Bayern.pdf" title="Liste als PDF" target="_blank" class="external-link-new-window" >über 120 Aktivitäten des DGB in Bayern</a> zum 1. Mai!</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Océ-Beschäftigte wollen Metall-Tarifvertrag</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2175</link>
			<description>Anfang April trat der Drucksystemhersteller Océ in Poing, seit 2010 Teil der Canon-Gruppe, aus dem Arbeitgeberverband aus. Seitdem sorgen sich die rund 1.000 Beschäftigten um ihre Arbeitsbedingungen und ihre Stellen, denn gleichzeitig wurde ein seit sechs Jahren geltender Ergänzungstarifvertrag gekündigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hintergrund des Ergänzungstarifvertrags war die wirtschaftliche Lage des größten Arbeitgebers im&nbsp; Landkreis, wie Christian Naß, zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Rosenheim und Aufsichtsratsmitglied von Océ, erklärt. Der Ergänzungstarifvertrag vereinbarte drei Wochenstunden unentgeltlich Mehrarbeit, im Gegenzug wurden betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen - damit soll nun in sechs Monaten Schluss sein.</p>
<p class="bodytext">Océ begründet den Schritt, man wolle vom Metall- und Elektroarbeitgeberverband vbm zum Landesverband Groß- und Einzelhandel (<a href="http://www.lgad.de/" title="LGAD" target="_blank" class="external-link-new-window" >LGAD</a>) wechseln, um die Beschäftigungsbedingungen der Canon-Gruppe anzugleichen. Aus Sicht von IG Metall und Betriebsrat hat das allerdings einen entscheidenden Haken - wesentliche Nachteile des LGAD-Tarifvertrags gegenüber denen der Metallbranche. Verhandlungsversuche auch über eventuelle Zugeständnisse blieben ohne Ergebnis, Océ verweist kompromisslos auf seine unternehmerische Entscheidung.</p>
<p class="bodytext">Sicherheit und Perspektive ...</p>
<p class="bodytext">Am 26. April machte sich Jürgen Kerner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, bei einem Betriebsbesuch ein Bild von der Situation und signalisierte damit, wie wichtig der IG Metall die Zukunft von Océ am Standort Poing ist. Er betonte die großen Herausforderungen, vor denen der Druckermarkt steht; die für deren Bewältigung nötige Energie und Motivation der Beschäftigten ist nur durch die Sicherheit und ein Perspektive zu erreichen, die ihnen ein Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie gibt.</p>
<p class="bodytext">... durch einen Metall- und Elektrotarifvertrag</p>
<p class="bodytext">Jochen Hafner, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Rosenheim, fasst vor diesem Hintergrund zusammen: &quot;Unser Ziel ist es, wieder in einen Metall- und Elektrotarifvertrag zu kommen.&quot; Auf der letzten Betriebsversammlung signalisierte die IG Metall daher unverändert Gesprächsbereitschaft, was von der Belegschaft voll unterstützt wurde. Ein Gespräch mit der Geschäftsleitung ist für die erste Maiwoche geplant, so Hafner: &quot;Wir gehen offen in dieses Gespräch. Eine Regelung um jeden Preis wird es mit uns nicht geben. Mit entscheidend ist die Rückkehr zum Tarifvertrag der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.&quot;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>6,5 Prozent und Übernahme auch im Kfz-Handwerk</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2174</link>
			<description>Parallel zur Tarifrunde in der Metall- und Elektrobranche läuft seit April auch die des Kfz-Handwerks. Die Forderungen sind ähnlich, und das selbe gilt für die nach der ersten Verhandlung absehbaren Probleme: Ohne Druck aus den Betrieben wird es nicht gehen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der ersten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern des Kfz-Gewerbes in Bayern hat die IG Metall den Arbeitgebern ihre Forderungen dargestellt, erläutert und begründet: eine Anhebung der Entgelte um 6,5 Prozent sowie eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen, außerdem die&nbsp; tarifliche Regelung zur Übernahme der Ausgebildeten nach der Ausbildung.</p>
<p class="bodytext">Josef Brunner, der für die IG Metall in Bayern die Tarifverhandlungen im Kfz-Handwerk führt, weist auf die gute wirtschaftliche Lage der Branche hin: &quot;Alle Parameter zeigen für das Kfz-Handwerk weiter nach oben. Es ist zu erwarten, dass 2012 sogar noch besser wird als 2011.&quot; Das vergangene Jahr hatte Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes des Kfz-Gewerbes, öffentlich als &quot;Bilderbuchjahr&quot; bewertet.</p>
<p class="bodytext">&quot;Arbeitgeber werden Druck brauchen!&quot;</p>
<p class="bodytext">Die Forderungen werden sich dennoch weder in Bayern, noch bundesweit ohne Auseinandersetzung durchsetzen lassen. &quot;Die Arbeitgeber werden Druck brauchen&quot;, kündigte Helga Schwitzer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, bereits nach der bundesweit ersten Verhandlung in der Kfz-Tarifrunde in Sachsen-Anhalt an. In Ostdeutschland steht neben den bundesweiten Forderungen noch die Anpassung beim Entgelt an den Westen im Vordergrund: &quot;Nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft&quot;, betonte Schwitzer.</p>
<p class="bodytext">Die bayerischen Arbeitgeber des Kfz-Handwerks haben den ersten Verhandlungstermin ohne Angebot verstreichen lassen, dieses aber wenigstens zum nächsten Termin Ende Mai angekündigt. Schon jetzt aber ist eines sicher: Die Forderungen haben am Verhandlungstisch nur eine Chance, wenn der Rückhalt in den Betrieben stimmt. Die Tarifnachrichten zum aktuellen Stand fassen daher kurz und bündig zusammen, was die Beschäftigten in den Betrieben zur Unterstützung tun können: &quot;Erstens Mitglied werden! Zweitens: Für die Forderungen einstehen! Im Betrieb und – sollte es notwendig werden – auch auf der Straße!&quot;</p>
<hr />
<p class="bodytext">Die aktuellen Tarifnachrichten kommen derzeit in die Betriebe. Als PDF kann man sie über untenstehenden Link (<i>KFZ-TN-2012-01.pdf</i>) herunterladen.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 14:37:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.igmetall-jugend-bayern.de/uploads/media/KFZ-TN-2012-01_01.pdf" length ="112615" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlusslicht beim Anstieg der Arbeitskosten</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2172</link>
			<description>Passend zur Tarifrunde veröffentlicht das Bundesamt eine interessante Information: In keinem einzigen Land der Europäischen Union ging der Anstieg der Arbeitskosten in den vergangenen zehn Jahren noch langsamer voran als in Deutschland. Und auch sonst gerät die Mär vom Hochlohnland zunehmend ins Wanken.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sonderstellung in der EU</p>
<p class="bodytext">Wie das Bundesamt am Dienstag in einer <a href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/04/PD12_144_624.html;jsessionid=F17354E64960CE0578D81D1561E29D12.cae2" title="Destatis" target="_blank" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung</a> bekannt gab, nimmt Deutschland bei der Entwicklung der Arbeitskosten in der Privatwirtschaft eine Sonderstellung ein: Es verzeichnete zwischen 2001 und 2011 mit 19,4 Prozent den &quot;mit Abstand geringsten Anstieg der Arbeitskosten aller Mitgliedstaaten der EU&quot;. Im Nachbarland Frankreich etwa legten die Arbeitskosten im selben Zeitraum mit gut 39 Prozent über doppelt so stark zu.</p>
<p class="bodytext">Kein Grund für Klagen der Arbeitgeber</p>
<p class="bodytext">Und auch bei den absoluten Arbeitskosten besteht der Statistik zufolge eindeutig kein Grund für Klagen der Arbeitgeber. Im Jahr 2011 betrugen diese durchschnittlich 30,10&nbsp;Euro pro geleistete Arbeitsstunde, was einen siebten Platz in der EU ergibt. Dabei sind auch die Länder berücksichtigt, die der EU erst in der jüngeren Vergangenheit beitraten und das Gesamtbild extrem nach unten verzerren; in der tschechischen Republik etwa liegt der entsprechende Wert bei 10 Euro 50, in Bulgarien gar bei 3 Euro 50. EU-Stammländer wie Frankreich oder die Beneluix-Staaten hingegen liegen in Punkto Arbeitskosten deutlich über dem deutschen Niveau.</p>
<p class="bodytext">Die Lohnnebenkosten (vor allem Arbeitgeberbeiträge zu Sozialversicherungen, betrieblicher Altersversorgung und Fortzahlungen im Krankheitsfall) pro 100 Euro Bruttoverdienst schließlich lagen 2011 in Deutschland bei 28 Euro. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Durchschnitt (32 Euro), was Deutschland einen niedrigen 16. Rang in der EU beschert.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 04:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tarifnachrichten zur dritten Verhandlungsrunde</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2171</link>
			<description>In den Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie werden ab Donnerstag die Tarifnachrichten zur dritten Verhandlungsrunde am 19. April verteilt. IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler stellt darin klar: &quot;Drei Verhandlungsrunden ließen die Unternehmer ungenutzt verstreichen. Jetzt ist unsere Geduld zu Ende! Ab dem 2. Mai werden wir unsere Forderungen durch massive Warnstreiks...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dreister Etikettenschwindel</p>
<p class="bodytext">Der vbm hat zur dritten Verhandlungsrunde am 19. April in Schweinfurt eine Mogelpackung vorgelegt und als großzügiges Angebot an der oberen Grenze des Machbaren zu verkaufen versucht: Faktisch 2,57 Prozent Entgelterhöhung (auf 12 Monate gerechnet) würden gerade einmal für einen Inflationsausgleich reichen, zu den inhaltlichen Forderungen - Regelung der Leiharbeit und unbefristete Übernahme - kam erst gar nichts handfestes.</p>
<p class="bodytext">Statt dessen sind sich die Arbeitgeber nicht zu schade, schon mal vorab eine Gegenforderung für potenzielle Kostensteigerungen in der Leiharbeit zu stellen, obwohl sie ihre Situation&nbsp;durch deren Missbrauch selbst herbeigeführt haben. Sollten die Leiharbeitsverbände und die IG Metall sich in parallelen Tarifverhandlungen auf Branchenzuschläge verständigen, hätte der vbm im Gegenzug gern eine Verdoppelung der 40-Stunden-Quote - also eine Arbeitszeitausweitung durch die Hintertür.</p>
<p class="bodytext">Die Antwort: Warnstreiks</p>
<p class="bodytext">Was sich bereits nach der zweiten Verhandlungsrunde im März vermuten ließ, wird damit zur Gewissheit, zumal der vbm nicht mehr vor Ablauf der Friedenspflicht am 28. April verhandeln will: Die Arbeitgeber legen es offenbar bewusst auf Warnstreiks an.</p>
<p class="bodytext">Das können sie haben. Die IG Metall Bayern wird die Verweigerungshaltung des vbm pünktlich am 29. April mit einigen Null-Uhr-Aktionen quittieren, ab dem zweiten Mai beginnt dann eine massive Warnstreikwelle von Amberg bis Weilheim. Die beeindruckende Beteiligung an den Kundgebungen seit Mitte Februar hat gezeigt, wie hoch die Bereitschaft der Beschäftigten zu dieser Auseinandersetzung ist. Jetzt werden sie dafür sorgen, dass die Arbeitgeber ihre Forderungen endlich ernst nehmen: 6,5 Prozent mehr Entgelt und 65 Euro für die Azubis, unbefristete Übernahme und faire Leiharbeit!</p>
<hr />
<p class="bodytext">Die Tarifnachrichten zur dritten Verhandlungsrunde werden ab dem 26. April in den Betrieben verteilt. Als PDF kann man sie schon jetzt über untenstehenden Link (<i>TN-2012-06.pdf</i>) herunterladen.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:42:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.igmetall-jugend-bayern.de/uploads/media/TN-2012-06.pdf" length ="159638" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>3.500 demonstrieren in Schweinfurt</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2169</link>
			<description>Vor der dritten Verhandlungsrunde in der M+E-Tarifrunde haben am Donnerstag rund 3.500 Menschen für die Forderungen der IG Metall Bayern - 6,5 Prozent mehr Entgelt und 65,- Euro für Azubis, Mitbestimmungsrechte bei der Leiharbeit und unbefristete Übernahme von Ausgebildeten - demonstriert. [Update]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Damit wurden die Teilnahmeerwartungen wie schon bei den ersten beiden Verhandlungen weit übertroffen - eine glasklare Bestätigung des Rückhalts, den die Forderungen in den Betrieben und der Bevölkerung haben. Die Mehrheit kam aus Betrieben der Region Schweinfurt, aber auch aus anderen Verwaltungsstellen in Bayern hatten weit über 1.000 MetallerInnen die teils lange Anfahrt auf sich genommen. Von zentralen Sammelpunkten ging es dann zum Verhandlungslokal auf der Maininsel.</p>
<p class="bodytext">Mit tosendem Applaus für die Ansprachen bei der dortigen unterstrichen sie nicht nur ihre Forderungen, sondern stärkten auch der Verhandlungskommission der IG Metall Bayern den Rücken. Der Arbeitgeberverband vbm hatte zuvor mit einigem Getöse angekündigt, er werde in der dritten Runde&nbsp; - endlich! - ein Angebot vorlegen.</p>
<p class="bodytext">Nicht verhandelbare Provokation</p>
<p class="bodytext">[Update] Wie zu erwarten ähnelte es denen, die am Vortag in anderen Tarifbezirken auf den Tisch kamen und ist weniger ein ernsthafter Lösungsvorschlag, als eine so nicht verhandelbare Provokation. Als Entgelterhöhung bietet er 3 Prozent für 14 Monate, was 2,57% für 12 Monate entspricht - allein die Inflation lag 2011 bei 2,3%. IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler bekräftigte im Gegenzug die Forderung nach einer spürbaren Reallohnsteigerung und gerechter Teilhabe an den guten Ergebnissen und der Produktivitätssteigerung: &quot;Ist <i>das</i> ernst gemeint, nehmen die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht ernst, die nach den positiven Jahren 2011 und 2012 mehr erwartet und verdient haben.&quot; Zur Forderung von 65 Euro für Auszubildende äußerte sich der vbm gar nicht.</p>
<p class="bodytext">Wunschvorstellung 40 Stunden-Woche</p>
<p class="bodytext">Auch zur Regelung der Leiharbeit bot der vbm nichts an, sondern fordert unter dem Deckmantel der Flexibilisierung eine faktische Arbeitszeitverlängerung. Er unterstütze zwar Verhandlungen der IG Metall mit den Leiharbeitsverbänden über Branchenzuschläge - die Kosten jedoch wolle er über eine Ausweitung der tariflich begrenzten 40-Stunden-Quote um 12 auf 25 Prozent kompensieren und außerdem die Befristungsmöglichkeiten um 12 Monate ausweiten. Wechsler wies dies entschieden zurück: &quot;Gegenforderungen statt einer Lösung lassen wir uns nicht bieten. Und ohne eine Mitbestimmungsregelung wird es keine Lösung geben!&quot;</p>
<p class="bodytext">Kein Angebot zur Übernahme</p>
<p class="bodytext">Die unbefristete Übernahme lehnt der vbm weiter mit Scheinargumenten ab. Dabei ignoriert er hartnäckig die Tatsache, dass die IG Metall zu Ausnahmeregeln bereit ist, zum Beispiel bei Überbedarf, wirtschaftlicher Notsituation oder Verhaltensmängeln.</p>
<p class="bodytext">Abschluss nur mit tragfähigen Lösungen für alle Forderungen</p>
<p class="bodytext">Direkt an den vbm gewandt fasste Wechsler mahnend zusammen: &quot;Für uns ist das kein ernsthafter Lösungsvorschlag. Sie sollten uns ernst nehmen - einen Abschluss gibt es nur mit vernünftigen Regelungen zu allen drei Forderungen!&quot; Als nächster Termin wurde der 10. Mai in Fürstenfeldbruck vereinbart, denn der vbm will erst nach dem Ende der Friedenspflicht weiter verhandeln. Damit ist auch klar, wer die Verantwortung trägt, sollte es bis dahin zu Warnstreiks kommen.</p>
<hr />
<p class="bodytext">Ein Video zu Kundgebung und Verhandlung finden Sie in der rechten Spalte und <a href="http://youtu.be/TiQH-RXuFyw" title="IG Metall Bayern » YouTube" target="_blank" class="external-link-new-window" >direkt in unserem YouTube-Kanal </a>.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 15:19:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.igmetall-jugend-bayern.de/uploads/media/Schnellinfo-2012-03-v2.pdf" length ="100955" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein &lt;i&gt;ordentliches&lt;/i&gt; Angebot muss her!</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2166</link>
			<description>[Update] Am 19. April gehen die Tarifverhandlungen für die bayerische Metall- und Elektroindustrie in Schweinfurt in die dritte Runde. Die Arbeitgeber haben mittlerweile erklärt, dass sie dazu endlich ein Angebot auf den Tisch legen wollen - das aber ist vermutlich nur der Anfang der eigentlichen Tarifauseinandersetzung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Eine vernünftige Grundlage für konstruktive Verhandlungen nämlich steht leider kaum zu erwarten. Um ein Angebot kommen die Arbeitgeber ohne öffentliche Blamage fast nicht mehr herum, nur steht zu erwarten, dass sie dazu einfach ihre bisherige Haltung zusammenfassen.</p>
<p class="bodytext">Wie die lautet, konnte man sich in den vergangenen Wochen mehr als genug anhören: Die Entgeltforderung sei &quot;überzogen&quot; und gefährde die wirtschaftliche Entwicklung, die Übernahme der Ausgebildeten käme einem Zwang zu Verbeamtung gleich, und die Leiharbeit brauche man für Flexibilität. Sachliche Argumente beispielsweise zu den angeblichen Auswirkungen der Entgelterhöhung auf die Wettbewerbsfähigkeit werden dabei bislang weitgehend ignoriert.</p>
<p class="bodytext">Signal der Entschlossenheit</p>
<p class="bodytext">Vor diesem Hintergrund und angesichts des schrumpfenden Zeitfensters für eine Lösung am Verhandlungstisch ist es doppelt wichtig, den Vertretern des vbm die Entschlossenheit der Arbeitnehmerseite eindringlich deutlich zu machen. Nach den gelungenen Aktionen bei den ersten beiden Runden werden daher in Schweinfurt mindestens 2.000 DemonstrantInnen erwartet.</p>
<p class="bodytext">Beschäftigte unter anderem von Schaeffler, SKF, ZF, Horton Europe und SRAM in Schweinfurt ziehen ab elf Uhr in mehreren Demonstrationszügen zum Verhandlungslokal auf der Maininsel. Außerdem werden 30 Busse erwartet, aus denen sich die von außerhalb kommenden Kolleginnen und Kollegen ab elf Uhr am Marktplatz treffen. Um 11 Uhr 30 marschieren sie dann in einem weiteren Demozug zur Maininsel, wo um 12 Uhr eine Kundgebung beginnt. Die IG Metall-Jugend wird in diesem Zusammenhang&nbsp;ihre Forderung nach unbefristeter Übernahme in einer eigenständigen, öffentlichkeitswirksamen Aktion vorstellen.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>NSN: Quote für München erreicht</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2165</link>
			<description>Vergangenen Freitag lief die Frist ab, die Nokia Siemens Networks zur Bedingung für den Standorterhalt in München gemacht hatte: Mindestens 90 Prozent der Beschäftigten, denen ein Wechsel in die Transfergesellschaft angeboten wurde, sollten annehmen. Trotz vereinzelter Fristverlängerungen ist diese Hürde nun genommen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Überwiegende Mehrheit der Betroffenen willigt ein</p>
<p class="bodytext">Wie NSN per <a href="http://de.nokiasiemensnetworks.com/de/news-events/press-room/press-releases/nokia-siemens-networks-erhalt-arbeitsplatze-in-munchen" target="_blank" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung</a> bekannt gab, hat &quot;die überwiegende Mehrheit der von der Restrukturierung betroffenen Mitarbeiter ihre Bereitschaft erklärt, in eine Transfergesellschaft zu wechseln&quot;. Die genaue Zahl will man am 18. April verkünden, wenn auch die Antworten derjenigen MitarbeiterInnen vorliegen, für die wegen Osterurlaubs oder anderer Gründe die Frist verlängert wurde.</p>
<p class="bodytext">Viele Medien wurden von der Nachricht am Freitag Abend offenbar überrascht und erweckten mit ihren ersten Meldung irrtümlich den Eindruck, es habe dazu eine Abstimmung aller MitarbeiterInnen gegeben.</p>
<p class="bodytext">Lösungen für andere Standorte stehen aus</p>
<p class="bodytext">Damit ist die Lösung für München endgültig unter Dach und Fach - jetzt gilt es, auch für die anderen Standorte auf der Streichungsliste des Managements Einigungen zu erzielen. Die Verhandlungen dazu beginnen bereits in dieser Woche. Michael Leppek, NSN-Betreuer der IG Metall, ist zuversichtlich: &quot;Nun wissen wir, dass eine Lösung funktioniert, daran können wir uns bei den anderen Standorten orientieren.&quot;</p>
<p class="bodytext">Beschlossene Schließung verhindert</p>
<p class="bodytext">München wird wie berichtet mit 2. 000 Beschäftigten als Deutschland-Zentrale erhalten - eine schon beschlossene Standortschließung wurde&nbsp;erfolgreich verhindert. Der Preis dafür ist, dass rund 1. 600 Beschäftigte das Unternehmen verlassen müssen; die für sie erkämpften Konditionen allerdings sind deutlich besser als das, was sie bei der ursprünglich geplanten &nbsp;Schließung mit Kündigungen erwartet hätte.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fachtagung Arbeitszeiten</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2164</link>
			<description>Unter der Überschrift &quot;Arbeitszeiten außer Rand und Band&quot; bietet die Fachakademie Arbeitsrecht der Kritischen Akademie Inzell vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2012 eine Arbeitsrechtliche Fachtagung zur Arbeitszeit an.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Fachtagung nach § 37 (6) BetrVG richtet sich an ein interessiertes Fachpublikum und beleuchtet arbeitsrechtliche Fragestellungen, die durch Regelungen beziehungsweise Praxis der Arbeitszeit auftreten.</p>
<p class="bodytext">Auf dem Programm stehen Vorträge sowie moderierte Diskussionen unter anderem zu folgenden Themenbereichen</p>
<p class="bodytext">- Arbeitszeitprobleme aus arbeitsrechtlicher Sicht<br />- Erwartungen von rechtlichen Vorgaben zur Arbeitszeit<br />- Arbeitszeiten aus betrieblicher Sicht<br />- Entwicklung des Arbeitszeitrechts<br />- Arbeitszeit als tarifpolitische Herausforderung</p>
<p class="bodytext"> Referenten sind unter anderem <a href="http://www.anwaelte-mkhb.de/anwaelte/wulff.html" target="_blank" class="external-link-new-window" >Manfred Wulff</a>, Fachanwalt für Arbeitsrecht, <a href="http://www.boeckler.de/11_5900.htm" title="HBS" target="_blank" class="external-link-new-window" >Hartmut Klein-Schneider</a>,&nbsp; Leiter des Referats Betriebl. Personal- u. Sozialwesen der Hans Böckler-Stiftung, und Prof. Dr. <a href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/master/hrm/mitarbeiter/prof-dr-udo-mayer/werdegang/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Udo Mayer</a> von der Universität Hamburg.</p>
<hr />
<p class="bodytext">Die Fachtagung findet in der <a href="http://www.kritische-akademie.de/" title="KAI" target="_blank" class="external-link-new-window" >Kritischen Akademie Inzell</a> statt und kann auch tageweise besucht werden.&nbsp;Kosten, weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular enthält die Ausschreibung, die man als PDF über untenstehenden Link (<i>Fachtagung-AZ.pdf</i>) herunterladen kann.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 09:17:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.igmetall-jugend-bayern.de/uploads/media/Tagung-AZ.pdf" length ="61775" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Experten unterstützen Entgeltforderung</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2163</link>
			<description>Die IG Metall bewertet ihre Entgeltforderung von 6,5 Prozent in der laufenden Tarifrunde entgegen allen Wehklagens der Arbeitgeber als gerechtfertigt und finanzierbar. Wirtschaftswissenschaftler mehrerer verschiedener Institute sehen keinen &quot;Anlass für das absehbare Lamento&quot;, solche Zuwächse gefährdeten die Wettbewerbsfähigkeit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Ökonomen befeuern Tarifkonflikt der Metallindustrie&quot;</p>
<p class="bodytext">- unter diesem Titel gab &quot;<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/satte-gewinne-oekonomen-befeuern-tarifkonflikt-der-metallindustrie/6492602.html" title="VHB" target="_blank" class="external-link-new-window" >Handelsblatt Online</a>&quot; am Mittwoch die Einschätzungen von Wissenschaftlern unter anderem des Berliner <span id="102775"><span id="Institution und Anschrift"><a href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.354825.de/ueber_uns/menschen_am_diw_berlin/fichtner_ferdinand.html" title="DIW" target="_blank" class="external-link-new-window" >DIW</a>, des <a href="http://www.boeckler.de/11011_5821.htm" title="IMK" target="_blank" class="external-link-new-window" >IMK</a> und des </span></span><a href="http://www.iza.org/de/webcontent/personnel/photos/zimmermann_html?lang=de&amp;key=2" title="IZA" target="_blank" class="external-link-new-window" >IZA</a> wieder. DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner sieht so den Abschluss des öffentlichen Dienstes unter Einbezug der zweijährigen Laufzeit als eher zu niedrig für die Metall- und Elektroindustrie. Er verweist dabei auf die &quot;satten Gewinne&quot; der Branche in den vergangenen beiden Jahren und die positive Wirkung auf die Binnennachfrage: Lohnsteigerungen von vier bis fünf Prozent seien da &quot;sicherlich kein Anlass für das absehbare Lamento, man gefährde mit solchen Zuwächsen die internationale Wettbewerbsfähigkeit&quot;.</p>
<p class="bodytext">Keine Gefahr für die Konjunktur</p>
<p class="bodytext">IZA-Direktor Klaus Zimmermann hält einen &quot;deutlichen Lohnzuwachs&quot; für angemessen und weist die Schwarzmalerei der Arbeitgeber als unbegründet zurück: &quot;Die Forderung der IG Metall ist für sich genommen nicht geeignet, die Konjunkturentwicklung entscheidend zu bremsen.&quot; Ähnlich bewertet der Wormser Wirtschaftsprofessor Max Otte die Situation. Mit konjunkturellen Rückschlägen durch einen Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie rechnet er ebenso wenig wie mit einer Gefahr für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 06:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tarifrunde: Kein Poker nach unten</title>
			<link>http://www.igmetall-jugend-bayern.de/Ansicht.222.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2162</link>
			<description>Der erste IG Metall-Vorsitzende Berthold Huber nahm in einem Interview anlässlich des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst Stellung zur laufenden Tarifrunde. Das Ergebnis von ver.di bewertet er als &quot;gute Arbeit&quot; und Signal auch für die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Öffentlicher Dienst: &quot;Ordentlich bis ambitioniert&quot;</p>
<p class="bodytext">Im Gespräch mit dem &quot;<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-wir-spueren-rueckenwind/6491324.html" title="Handelsblatt" target="_blank" class="external-link-new-window" >Handelsblatt</a>&quot; (10. April) sagte Huber mit Blick auf ver.di: &quot;3,5 Prozent mehr in diesem Jahr und direkt weitere 1,4 Prozent im Januar 2013 - das sind 4,9 Prozent innerhalb von zwölf Monaten. Das ist auch nach den Maßstäben der IG Metall ordentlich bis ambitioniert.&quot;</p>
<p class="bodytext">Mahnung an die Arbeitgeber</p>
<p class="bodytext">Rückenwind für die laufende Tarifrunde, deren Verhandlungen in der kommenden Woche fortgesetzt werden, spürt die IG Metall allerdings nicht erst seit diesem Abschluss, beispielsweise durch viel Unterstützung für die Forderungen in den Betrieben. Der Abschluss im öffentlichen Dienst hat jeoch nach Hubers Einschätzung eine zusätzliche Funktion: &quot;Es ist eine Mahnung an die Metall-Arbeitgeber, nicht das Maß zu verlieren. Sie müssen erkennen, dass man nicht grenzenlos nach unten Pokern kann.&quot;</p>
<p class="bodytext">Selbstbewusst in die Verhandlungen</p>
<p class="bodytext">Eine&nbsp;erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Arbeitskampfes ist aus Sicht der IG Metall aus der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes nicht abzuleiten. Huber verweist auf Nachfrage&nbsp;auf die noch bis zum 28. April bestehende Friedenspflicht und lehnt verfrühtes Imponiergehabe ab: &quot;So eine Organisation sind wir nicht. Und ich bin schon gar keiner, der gleich die Keule rausholt.&quot; Mit Schwäche oder mangelnder Konfliktfähigkeit hat das allerdings nichts zu tun: &quot;Wir sind selbstbewusst in diese Verhandlungen hineingegangen, und so werden wir da auch wieder herauskommen.&quot;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>hagen.reimer@igmetall.de</author>
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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