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» Friedenspolitik


Krieg ist nie eine Lösung

Wir leben im 21. Jahrhundert. Doch bei der Lösung von Problemen zwischen Völkern und Volksgruppen haben wir nichts dazugelernt. Immer noch "Problemlösung Nr. 1" bei den Politikern dieser Welt: Krieg und Waffengewalt, Zwang und Unterdrückung. Barbarische Methoden, der sich nicht nur Militärs in der Dritten Welt bedienen. Der Einsatz von Waffengewalt wird auch innerhalb de NATO immer mehr als Mittel akzeptiert. Gewalt kann jedoch keinen Frieden schaffen. Neue Flüchtlingsströme, zerstörte Infrastruktur und ein noch tieferer Graben zwischen den Volksgruppen sind das Ergebnis.

Kein Waffenexport in Krisenregionen

Ohne Waffen aus den Industriestaaten können Kriege nicht geführt werden. Wir fordern: Keine Waffen in Krisengebiete. Denn Waffen töten nicht nur, sie kosten auch viel Geld. So kostet ein US-amerikanisches Atom-U-Boot der "Trident"-Klasse zwei Milliarden Dollar - soviel wie die gesamte Weizeneinfuhr Afrikas. Geld, dass zur Verbesserung von Strukturen und Lebensbedingungen der Menschen dringend gebraucht wird.

Friedenspolitik - unsere Positionen:

  • Wir als IG Metall-Jugend Bayern lehnen jede Form kriegerischer Auseinandersetzungen ab. Wir dürfen die Gewöhnung an den Krieg als Lösung von Problemen nicht zulassen. Heute nicht und in Zukunft nicht. Denn Experten warnen: Verteilungskämpfe um knapper werdende natürliche Ressourcen - z.B. Rohöl oder auch Wasser - werden zunehmen.
  • Militärstrategen der NATO erweitern schon heute ihren Sicherheitsbegriff: Ökonomische und ökologische Krisen werden als Teil der militärischen Sicherheit definiert. Wir müssen verhindern, dass in zukünftigen Auseinandersetzungen militärisches Eingreifen politische Lösungen ersetzt.


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