» Beschäftigungspolitik
Aktive Beschäftigungspolitik - Arbeitslosigkeit nicht nur verwalten!
Die Finanzierung der Arbeitslosigkeit kostet pro Jahr zig Milliarden Euro. Geld, das vernünftiger und humaner eingesetzt werden kann: Zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Eine Erhöhung öffentlicher Investitionen ist hier dringend notwendig. Ob Wissenschaft und Forschung oder erneuerbare Energien, Gesundheitswesen, Verkehrssektor oder Bauwesen: Hier finden sich Bereiche mit erheblichen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.
Die IG Metall-Jugend Bayern steht zu einem Arbeitsbegriff, der nicht auf Erwerbsarbeit reduziert ist. Er beinhaltet ebenso bisher unbezahlte gesellschaftlich, sozial und ökologisch sinnvolle Tätigkeiten. Es gilt, im Rahmen von tariflichen und betrieblichen Vereinbarungen neue Beschäftigungsperspektiven zu eröffnen. Auch hier ist der Gesetzgeber gefordert.
Europaweite Beschäftigungspolitik
Durch immer enger werdende wirtschaftliche Verflechtungen wird es auch für uns immer wichtiger, unsere Kontakte zu Gewerkschaften anderer Nationen aufzubauen und zu erweitern. Denn Europa muss zu einer politischen, sozialen und ökologischen Union gelangen, in der die Rechte der Arbeitnehmer gesichert sind.
Beschäftigungspolitik - dafür stehen wir:
- Recht auf Arbeit
- Begrenzung der Mehrarbeit/Überstunden
- Weitere Reduzierung der gesetzlich zulässigen wöchentlichen Arbeitszeit, Zurückdrängen von Leiharbeit, Werkverträgen, Fremdvergaben, Ausgliederungen etc.
- Einschränkung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen
- Herabsetzung des Renteneintrittsalters
- Abschaffung der Scheinselbstständigkeit
- Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmungsrechte
- Vergabe öffentlicher Aufträge nur an tariftreue und ausbildende Unternehmen
- Konsequente Durchsetzung des Verbots von Sonntags- und Feiertagsarbeit
- Keine Ausweitung der Samstagsarbeit



