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Kein Fußbreit für Rassismus und Rechtsextremismus

Ausgrenzung von Minderheiten, offener Rassismus. Neofaschistische Umtriebe bis hin zur Schändung von Gedenkstätten und Mord. Leider keine Seltenheit mehr im deutschen Alltag. Auch innerhalb der Gewerkschaften finden sich rassistische und rechtsradikale Tendenzen. Einfache Antworten auf diese Entwicklung kann es nicht geben. Zu komplex, zu widersprüchlich sind die zugrunde liegenden Prozesse. Denn rechte Orientierungen finden sich nicht nur bei den sogenannten "Verlierern" am Rande unserer Gesellschaft.

Auch und gerade junge Menschen in gesicherten Lebenssituationen suchen Antworten in rechten und rassistischen Gedankenwelten. Ursachen liegen in der absoluten Leistungsorientierung, die Arbeits- und Lebensgestaltung auf ein reines Kosten-/Nutzendenken reduziert. Die Überwertung von Leistung und Erfolg verdrängt positive gesellschaftliche Leitbilder wie Toleranz- oder Gerechtigkeitsprinzip. Verschärfte Konkurrenz fördert Ungleichheit, Ungleichheit schafft Intoleranz.

Wer Integration will, muss die Einbürgerung erleichtern

Eine demokratische Gesellschaft darf 10 Prozent der Bevölkerung nicht von den politischen Mitwirkungsrechten ausschließen. Ausländer können diese Rechte in Deutschland nur durch Einbürgerung erlangen. Ein Akt, der von den Betroffenen als Politik der offenen Arme verstanden werden muss. Dies unterstützt besonders die Möglichkeit zu einer doppelten Staatsbürgerschaft.

Antifaschismus erfordert klare Aussagen

Aktives antirassistisches Engagement und konsequentes Auftreten gegen Rechtsextremismus ist ein wichtiges Identifizierungsmerkmal der IG Metall-Jugend Bayern. Unsere Bereitschaft Flagge zu zeigen, haben wir in vielen Aktionen bewiesen.

Antirassistische und antifaschistische Arbeit - unsere Positionen:

  • Alle Menschen haben die gleichen, unveräußerlichen Rechte.
  • Opfer von Rassismus und Rechtsextremismus müssen geschützt und unterstützt werden. Diskriminierungen muss aktiv entgegengetreten werden.
  • Es muss für indirekte Diskriminierungsformen sensibilisiert werden, um sie zu beseitigen.
  • Rassismus und Diskriminierung im Betrieb dürfen zugunsten eines angeblichen "Betriebsfriedens" nicht totgeschwiegen werden. Betriebsräte, JAV-Mitglieder und Vertrauensleute der IG Metall werden in diesem Fall aktiv.
  • Betriebliche Interessenvertretungen wenden gegen Rassisten und Rechtsextremisten alle Möglichkeiten des Arbeitsrechts an.

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