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Camp de la Revolución 2018

Vergangenes Wochenende fand erneut das legendäre Camp der IG Metall Jugend Bayern statt. Mehr als 300 Aktive reisten mit Sack und Pack, Zelt, Schlafsack und voller Vorfreude nach Königsdorf um 4 unvergessliche Tage zu verbringen.

Ein buntes und vielfältiges Rahmenprogramm sorgte für beste Unterhaltung und jede Menge Aktion. So konnten die Campbesucher_innen verschiedene Workshops begleiten und sich dort mit unterschiedlichen Themen auseinandersetzen. Unter anderem „Still loving Feminism“, „Nicht Kleider machen Leute – Leute machen Kleider“, „Solidarität sichtbar machen“ oder „Erinnern heißt kämpfen“. In letzterem beschäftigten sich die Teilnehmer_innen mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der Erinnerung an seine Opfer. Dieses Thema spielt für die IG Metall Jugend Bayern eine große Rolle, umso mehr freute sich jede_r Einzelne_r über die Anerkennung der geleisteten antifaschistischen Gedenkarbeit in Dachau und Flossenbürg. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, durfte im Rahmen des Camp de la Revolución den Karl-Buschmann Preis, der kritischen Akademie Inzell an die Gewerkschaftsjugend des DGB Bayern verleihen. „Gewerkschaften waren, sind und bleiben antifaschistisch!“, so Bezirksjugendsekretär Carlo Kroiss zum Abschluss seiner Dankesrede.

Weitere Highlights des Wochenendes waren mit Sicherheit die „Camp-Games“, bei denen die Teilnehmer_innen Geschicklichkeits- und Koordinationsspiele meistern mussten. Viel Aktion und kleine oder größere Adrenalinkicks sorgten für Spaß ohne Ende.

Gespannt verfolgten am Samstagvormittag die jungen Gewerkschafter_innen die Fishbowl-Diskussion, bei der unter anderem Gäste aus Österreich und Südtirol teilnahmen. Themenschwerpunkte waren zum Beispiel die Gerechtigkeit in den unterschiedlichen Schulsystemen, die Ausbildungsvergütung und die Finanzierung von Ausbildungsmitteln.

Standing Ovations gab es am Samstagabend für alle Teilnehmende des „Poetry Slam Workshops“ der am Nachmittag stattfand. Mit Unterstützung von Melanie Geigenberger schrieben die Nachwuchs-Poet_innen grandiose Texte, die später dann den Campbesuchern_innen vorgetragen wurden.

Zwischen den unterschiedlichen Programmpunkten blieb den Teilnehmern_innen natürlich auch Zeit, sich mit alten und neuen Bekannten bzw. Freunden_innen auszutauschen, Diskussionen zu führen oder im Cafe Castro zu relaxen. Abends wurde dann gemeinsam im Sternenzelt gefeiert und getanzt. Für ausgelassene Stimmung sorgen „Aksu-DJ“, die Live Band „SolidAge“ und „DJ B-KAB“.

Eine durchweg gelungene Veranstaltung, welche bei allen Teilnehmern_innen lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Noch nicht genug? Medial begleitet wurde das Camp von vielen freiwilligen Helfern_innen. Deshalb findest Du hier noch mehr Informationen und Erinnerungen:

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